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Abriss und Neubau Goetheschule Oberstufengymnasium Wetzlar

Projektdaten:

Bauherr: Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Zeitraum: 2018 - 2022
BGF 18.850 m²
BRI 18.850 m²
Energiestandard KFW 55
Gebäudeklasse 5 ; Sonderbau

Projektbeschreibung:

Der Ersatzneubau der Goetheschule wurde erforderlich, da mit Ausnahme der Sporthalle, das im Jahre 1966 fertiggestellte Gebäude nach dem Ergebnis eines baustatischen Gutachtens nicht sanierungswürdig war.

Hinzu kam, dass wegen der Struktur des Gebäudes, eine sinnvolle Erweiterung um zusätzliche Unterrichtsräume nicht möglich war.

Der Neubau der Goetheschule wurde als 4-geschossiges Gebäude konzipiert, so dass sich dieses in die bestehende Topographie integriert. Infolge des starken Geländegefälles in Ost-West-Richtung erscheint das Gebäude von Osten als 3-geschossiges, nach Westen als 4-geschossiges Gebäude. Diese Niveauunterschiede wurden in den Außenanlagen über Treppenanlagen und Stützmauern aufgefangen.

Die Nutzflächen, des auf einer rechteckigen Grundfläche konzipierten Gebäudes, gruppieren sich um einen glasüberdeckten Innenhof und werden über 4 Treppenräume erschlossen. Zentral in den Innenhof eingestellt liegt in der Ebene 0 die Aula der Schule, die ca. 400 Personen Platz bietet, deren Dach begehbar ist und von der Ebene + 2 ebengleich erreicht werden kann.

Nach Westen orientiert liegen auf dieser Ebene die Räume für Musik und „Darstellendes Spiel“. Die Kunsträume sind nach Norden orientiert und im unbelichteten Teilbereich des Geschosses im Osten befindet sich die Technikzentrale 1.

Auf der Ebene + 1 befinden sich die Räume des Lehrer- und Verwaltungsbereiches, die Mediothek und die Räume der Schulküche. Das Foyer erweitert sich, das Geländegefälle ausnutzend, auch in die Ebene + 1 und bietet so die Möglichkeit, die Schule sowohl vom unteren als auch vom oberen Schulhof zu erschließen.

Auf der Ebene + 2 sind die Unterrichtsräume der Gesellschafts- und Sprachwissenschaften angeordnet.

In der Ebene + 3 befinden sich die Räume der Naturwissenschaften mit dem Hörsaal.

Auf der Ebene + 4 ist die Technikzentrale für den westlichen Gebäudebereich und für den Hörsaal angeordnet.

Das Gebäude ist als Stahlbetonskelettbau mit einer vorgehängten Klinkerfassade konzipiert. Als aussteifende Kerne dienen die Treppenhäuser des Neubaus. Die Fensterelemente sind als Aluminiumfenster mit außenliegendem Sonnenschutz geplant. Die nichtragenden Wände sind als Trockenbauwände konzipiert.