Es handelt sich um ein öffentlich zugängliches Automuseum, in dem historische und zeitgeschichtliche Fahrzeuge in einem ansprechenden Ambiente ausgestellt werden.
Bereiche für Eventveranstaltungen und ein Restaurant sowie die zum Museumsbetrieb gehörenden Funktionsbereiche für Besucher sind vorhanden.
Ausgangssituation des jetzigen Projektumfangs war ein bereits bestehender größerer Gebäudekomplex des Bauherrn, der sukzessive zu einer nicht der Öffentlichkeit zugänglichen Handels- und Ausstellungsfläche für Oldtimer ausgebaut wurde.
Im Kontext mit dem Erwerb des benachbarten Industrieareales der damaligen Firma Omnical sollte zunächst ein Teilbereich der angrenzenden alten Industriegebäude für die „private“ Nutzung als Erweiterungsfläche umgebaut werden.
Die besondere Aufgabenstellung bestand im weitestgehenden Erhalt der alten Industriearchitektur und dem historischen Charme der Gebäude. Dies jedoch im Einklang mit dem bauordnungsrechtlichen Anpassungsverlangen nach geltendem Recht und den heutigen Anforderungen an Statik, Wärmeschutz, Brandschutz und Gebäudetechnik.
Bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme und mit bereits vorliegenden Genehmigungen entschied der Bauherr sowohl die Erweiterungsfläche, als auch große Teile des Bestandskomplexes zukünftig, wie eingangs beschrieben, als öffentliches Museum mit Besucher- / Veranstaltungsgrößen bis zu 600 Personen zu nutzen.
Durch diese Entscheidung wurde die Anwendung der Versammlungsstättenverordnung, mit den daraus hervorgehenden erhöhten Anforderungen an die öffentliche Nutzung Bestandteil der neuen Planung und Realisierung.